3. Heimat des Weins
Wenn man über die Heimat des Weins spricht, denkt man automatisch an Frankreich, Italien, Griechenland oder Persien. Es ist aber die Tatsache, dass Georgien die älteste Weinregion auf der Welt ist. 2003 entdeckten die Archäologen die Beweise, dass hier, schon in der Steinzeit, vor 8000 Jahren, die Menschen den Wein produzierten. Seitdem spielt der Wein eine wichtige Rolle bei der Prägung der georgischen, nationalen Identität. Die uralte Tradition der Weinherstellung im speziellen Weingefäss Kwewri, gehört zu der immateriellen Weltkulturerbe von UNESCO. In Georgien sind hunderte von indigenen Weinrebesorten erhalten geblieben. Der georgische Wein gewinnt allmählig die Annerkennung auf der ganzen Welt.
4. Geheimnisvolle Höhlenstädte
Georgien ist die Heimat der aussergewöhnlichen Höhlenstädte. Nur wegen dieser Höhlenstädte lohnt es sich nach Georgien zu kommen: die uralte Höhlenstadt Upliziche, deren Oberfläche der Landschaft des Mondes ähnelt, die in der Halbwüste erstreckte riesige Klosteranlage David Garedscha, oder wunderschöne Wardzia, mit 13 Etagen und 420 Räumen, die zeitlang 2000 Mönchen beherbergte.
5. Die traditionelle georgische Küche
Um ein Land richtig gut kennenzulernen, muss man seine traditionelle Gerichte verkosten. Wenn Sie nie am georgischen Tisch sassen und keine georgischen Gerichte probiert haben, dann haben Sie Georgien noch nicht kennengelernt. Hier werden Sie komplett neue, ungewöhnliche und köstliche Speisen entdecken, die die Meisterwerke der georgischen Küche darstellen.
6. Entlegene Bergdörfer
In den kaukasichen Bergregionen Tuschetien und Chewsuretien befinden sich wunderschöne, mittelalterliche Dörfer. Übrig gebliebene Bevölkerung dieser Dörfer bewahrt noch die uralten Traditionen. Beim Befahren der dort führenden Bergstrassen wird ordentlich Adrenalin ausgeschüttet. Die Dörfer Schatili und Muzo sehen genau so aus, wie die Siedlungen des bekannten englischen Schriftstellers J.R.R. Tolkien.
Diese Dörfer liegen in der Nähe von Tschetschenien, daher trifft man hier oft Grenzsoldaten. Die eng bebauten Siedlungen von Tuschetien kann man als Shangri-la von Georgien bezeichnen. Hier befinden sich mehrere uralte Türme und Kirchen. Die Dörfer, wunderschöne Berge, wilde Blumen und Bäume glitzern in goldenen Farben. In Tuschetien gibt es mehrere Wanderwege. Die Einheimischen sind für Ihre Gastfreundschaft bekannt.
7. Georgien das Land des goldenen Vlieses
Georgien ist ausserdem das Land des goldenen Vlieses…Die Argonautensage, die das märchenhafte Königreich Kolchetien, den mächtigen König Aietes, die wunderschöne Medea, den legendären Iason und die Argonautenreise beschreibt, ist vermutlich mit Georgien vor unserer Zeitrechnung verbunden. Das bezeugen mehrere uralte Artefakte der kolchischen Kultur, sowie die uralte Technologie der Goldgewinnung in den Bergflüssen mit Hilfe des Schaffells.
8. Wunderschöne, uralte Kirchen
324 n.Ch. führte Georgien das Christentum als Staatsreligion ein. In diesem Land gibt es unzählige wunderschöne Kirchen und Kathedralen, die an den erstaunlichen Plätzen gebaut worden sind. Unter denen zeichnen sich besonders die Swetizchoweli Kathedrale in Mzcheta und die Bagrati Kathedrale in Kutaisi aus, die zu der Weltkulturerbe von UNESCO gehören. Erwähnenswert ist auch die auf dem hohem Berg errichtete Gergetier Dreifaltigkeitskirche, die sich in der Munizipalität Kazbegi befindet.
9. Georgier und ihre Gastfreundschaft
Manche Georgier sehen auf einem Blick sehr ernst aus, sind aber in der Regel gutherzig und aufgeschlossen. Die Georgier sind sehr freundlich und hilfsbereit gegenüber der Gäste. Die Großzügigkeit und Gastfreundschaft von Georgiern ist vor Allem am georgischen Tisch zu spüren, wo mit den Gästen gerne gegessen und getrunken wird.